Orthopaedicum Hannover
Dr. med. Kai Hillmann
Dr. med. Jan Petschallies
Dr. med. Markus Wünsch

Schmiedestr. 18
30159 Hannover

Tel.: +49(0)511 - 1 35 47
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Kniegelenk

Der endoprothetische Ersatz des Kniegelenks reicht vom Teilersatz des Kniegelenks (Schlittenprothese) über den Oberflächenersatz bis hin zu gekoppelten Implantaten (Scharnierprothese).

Für Patienten, deren Beschwerden sich auf den inneren (medialen) oder äußeren (lateralen) Gelenkanteil konzentrieren, eignet sich eine Schlittenprothese mit mobiler Meniskuskomponente, die das vordere Kreuzband erhält und den natürlichen Bewegungsablauf des Kniegelenks nachahmt. 

Wenn der innere und der äußere Gelenkabschnitt des Kniegelenks degenerative Veränderungen zeigen, kommt ein Oberflächenersatz (ungekoppelte Knieprothese) zum Einsatz, der die Gelenkpartner im Kniegelenk nur „überkront“ und intakte Seitenbänder erfordert. 

Bei hochgradigen Fehlstellungen der Beinachse (X-Bein, O-Bein), komplexer Instabilität des Bandapparats des Kniegelenks oder nach mehrfachen Wechseloperationen ist die Implantation teilgekoppelter oder gekoppelter Knieprothesen erforderlich, die die Bandfunktion übernehmen und mit denen knöcherne Defekte ausgeglichen werden können.

Sämtliche Knieprothesen erlauben die schmerzadaptierte Vollbelastung nach der Operation.